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| Abflug von Stuttgart: 04.06.2013 |
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| mit der Boeing 747 ging es dann von London nach Boston |
| Blick über den Charles River auf downtown Boston |
| Novartis, Cambridge |
| Harvard Medical School |
| mein Gebäude ist versteckt auf der rechten Seite hinter den Bäumen |
| 79 Allston Street, Cambridge: Marcos+Vinitas Wohnung im Erdgeschoss |
nun bin ich schon anderthalb Wochen hier und will mal etwas von mir hören lassen.
Der Hinflug mit Zwischenstop in London verlief reibungslos und auch bei der Einreise in die USA gab es, entgegen vieler warnender Mails, keine Verzögerungen. Nach 12 h Flug und Bus/U-Bahn zu Marco war ich dann sehr froh über ne kühle Dusche.
Gestern bin ich ja in mein eigentliches Zimmer gezogen - die Tage davor hab ich bei einem Schul- und Studienfreund gewohnt, der hier seit einiger Zeit am MIT promoviert. Die Gegend dort (Cambridge, eigentlich ein eigenständiger Ort, aber mit fließendem Übergang nach Boston) war sehr nett eigentlich, relativ grün und einigermaßen ruhig gelegen.
Am Tag nach meiner Ankunft bin ich ein bisschen durch Boston/Cambridge gelaufen, am MIT vorbei und am Charles River entlang, hab ein Bankkonto eröffnet, mir eine SIM-Karte besorgt (+1 225 200 7105 für Notfälle) und nach einigem Probieren auch das mobile Internet zum Laufen bekommen.
Am Donnerstag (6.6.) bin ich dann zum ersten Mal ins Labor. Mit dem Bus ging es von der Wohnung in 20min zur Harvard Medical School. Mit meinem Betreuer hab ich grob einen Ablaufplan für das Projekt besprochen, eine kurze Führung durch´s Labor (dazu ein anderes Mal genauer) und ein bisschen Lektüre zum Projekt bekommen. Außerdem standen in den ersten Tagen ein paar organisatorische Dinge wie Online Sicherheitstraining, Mitarbeiterausweis usw. an.
In der vergangenen Woche ging es dann auch schon richtig im Labor los. Mittlerweile weiß ich bei den meisten Sachen, wo sie sind oder wo ich suchen muss, finde mich immer besser zurecht und kann den meisten Gesichtern auch die richtigen Namen zuordnen. Mein direkter Betreuer ist übrigens ein deutscher Postdoc, da gibt es zumindest keine Missverständnisse bei Detailfragen =D.
Die Abende bei Marco und Vinita (Marcos Freundin) waren sehr schön, mit Bier und Eishockey oder Basketball gucken (in beiden Sportarten finden gerade die Finals statt und die Boston Bruins haben im Eishockey gute Chancen auf die Meisterschaft). Letzten Samstag haben wir gegrillt, stilecht mit Cheersburgern und dünnem Ami-Bier. Mit dabei waren auch Jörg, den wir ebenfalls vom Biochemiestudium kennen, und David, ein Schwede, der in Tübingen im selben Labor gearbeitet hat wie Marco und ich. Beide sind jetzt Postdocs: Jörg in Worchester, eine Stadt ca 1h westlich von Boston entfernt, und David beim Novartis-Ableger hier in Cambridge.
Über einen Bekannten von Marco und Vinita hab ich jetzt auch ein Fahrrad. Der ehem. Besitzer ist zurück nach Deutschland und hat sein vormals importiertes Fahrrad hier gelassen und mir für ein Schnäppchen überlassen. Mit ordentlichen Bremsen, Nabendynamo (sowas haben US-Fahrräder nicht, die haben nur so Ansteck-Licht), Bügelschloss und Helm. Helm ist hier in Boston quasi Pflicht. Einfach aufgrund des Fahrstils der Amerikaner. Und wenn ich im Dezember wiederkomme, kann ich das Rad einfach wieder verkaufen ;).
So... und alles zum Labor, zum neuen Zimmer und zu den ersten Eindrücken von den USA und den US-Amerikanern kommt später. Bis bald.
Liebe Grüße,
Stefan


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